Intralogistik 4.0 – Erfolgreich nur mit Menschen!

Geschrieben von Marco Hoffmeier am in News

Intralogistik 4.0 – Erfolgreich nur mit Menschen!

Die digitale Transformation betrifft die Intralogistik ebenso unmittelbar wie der demografische Wandel. Denn es nun mal eine Tatsache, dass die Belegschaften immer älter werden. Gehen diese Menschen eines Tages in den Ruhestand, nehmen sie ihr über Jahrzehnte aufgebautes, gesammeltes Wissen gleich mit.

Unternehmen stehen also vor der Herausforderung, diesen Know-how-Verlust zu kompensieren. Doch wie? Diese Frage – so die Erfahrung – steht in der Praxis immer öfter im Raum. Schließlich sind hier zahlreiche Faktoren zu berücksichtigen. Einerseits müssen Lösungen für eine adäquate Arbeitsplatzgestaltung und ein alternsgerechtes Arbeitsumfeld gefunden werden. Darüber hinaus sind Methoden zu implementieren, mit deren Hilfe sowohl jüngere Mitarbeiter als auch die sogenannte Ü50-Generation flexibel auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren können.

Lean Thinking als Basis für Intralogistik 4.0

Vor diesem Hintergrund hat das Team der Log5Group Engineers GmbH aus Dortmund eine ganzheitliche Methodik entwickelt. Dieses Lösungskonzept zielt auf eine wirklich sinnvolle Vernetzung von Menschen, Maschinen und Prozessen auf Grundlage des Lean-Gedankens sowie auf die Implementierung eines systematischen Wissensmanagements mithilfe der Digitalisierung.

Dabei geht es vorwiegend um eine kontinuierliche Prozessverbesserung, die mit Hilfe von Echtzeitdatenerhebung Menschen von monotonen Abläufen entlastet, sie fördert und letztlich befähigt bis ins Rentenalter im Unternehmen zu halten. Denn die Erfahrung eines jeden Einzelnen, sein Wissen und in gewissem Maße auch seine soziale Kompetenz sind von elementarer Bedeutung für die zukünftige Geschäftsentwicklung. Insofern ist es auch wichtig, die Belegschaften generationsübergreifend in die Entwicklung und Etablierung digitaler Prozesse einzubeziehen.

Überzeugende Instrumente aus dem Werkzeugkasten

Was sind konkrete Lösungsvorschläge, wie sich Mitarbeiter entsprechend in die Intralogistik 4.0 integrieren lassen? So kann zum Beispiel ein Gemba-Walk im Lager das Wissen des Managements um die Praxis erweitern und als „Manager im Blaumann“ werden die richtigen Signale gesetzt. Das weit verbreitete, lähmende Silodenken in den Köpfen wird abgebaut. Auch das Shop-Floor-Management, 5S und Visualisierung sind favorisierte Methoden des Lean Managements, die im Lager Anwendung finden. Team-Tafeln und regelmäßige Team-Meetings geben die Plattform für einen stetigen Austausch und motivieren den Mitarbeiter zum kontinuierlichen Verbesserungsprozess beizutragen. Zudem können mit Hilfe von leicht verständlichen One-Point-Lessons neue (digitale) Lagerprozesse übersichtlich und einfach vermittelt werden. Der damit verbundene Wissenstransfer schafft Transparenz. Diese Lean Ansätze werden mit Echtzeitdaten die eine kontinuierliche Warenstromanalyse und Belastung der Mitarbeiter messen, angereichert. Somit entsteht ein holistisches Bild über alle Aktivitäten und Belastungen der einzelnen Mitarbeiter im Lager. Damit können Lean-Methoden zur systematischen Problemlösung eingesetzt und zur Beherrschung der starken Veränderungen hinsichtlich der Prozesse und Organisation genutzt werden.

Ansätze für eine Roadmap zum Warehouse der Zukunft

Verbesserung muss aber nicht immer gleich Automatisierung und umfangreiche Digitalisierung bedeuten, sondern kann auch in kleinen Schritten erfolgen. Für kleinere, bislang eher mit technisch überholten Systemen arbeitende Unternehmen wäre beispielsweise für die Datenerhebung die Einführung eines vollumfänglichen Lagerverwaltungssystems ein erster wichtiger Schritt. Später könnten dann sukzessive einzelne Abläufe im Bereich der Lagerhaltung und Kommissionierung automatisiert werden. Aufwändige, fehleranfällige und somit auch kostspielige Prozesse entfallen.

Wie Unternehmen den Anforderungen neuer Technologien wirklich gerecht werden und wie Sie eine dauerhafte, gemeinsame Wissensproduktion generieren, darüber geben Pia M. Verhoeven und Dr. Ulf-Thido Gerdes Auskunft. Vertiefende Informationen finden Sie auch im Beitrag „Der Mensch als Erfolgsfaktor für die Intralogistik 4.0“, publiziert im „Jahrbuch Logistik 2017“, das pünktlich zur diesjährigen LogiMAT in Stuttgart erschienen ist.

Unsere Leistungen

    • Logistikberatung
    • Lager- und Materialflussplanung
    • Prozessoptimierung
    • Organisationsplanung
    • Fabrikplanung
    • Erstellung von Outsourcing-Konzepten
    • Standortanalysen
    • Masterplanentwicklung
    • Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen
    • Simulation
    • Validierung
    • Projektmanagement
    • Analyse von Bauvorgaben und Detailplanung
    • Ausschreibungs- und Tendermanagement
    • Testmanagement
    • Architektur und Bau
    • Test- und Abnahmeverfahren
    • bis hin zum Interimmanagement und Inbetriebnahmemanagement

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